Projektfakten auf einen Blick

Ausgangslage

3-Node-Hyper-V-Cluster im eigenen Serverraum mit wiederkehrenden Strom-, Klima- und Wasserrisiken

Zielplattform

3-Node-VMware-Cluster im DARZ mit HPE Servern, QSAN SAN-Storage und Veeam Backup

Migration

ca. 40 Systeme mit Parallelbetrieb und nur 5 Stunden Downtime im finalen Wartungsfenster

Ein Unternehmen aus dem Bereich Vermögensverwaltung und Immobilien in Frankfurt betreibt seit über 25 Jahren zusammen mit opticom seine geschäftskritische IT-Infrastruktur. Ursprünglich wurde der 3-Node-Hyper-V-Cluster mit zentralem Storage im eigenen Serverraum betrieben, war jedoch stark von der Gebäudeversorgung abhängig und wiederholt von Strom-, Klima- und Wasserrisiken betroffen.

Statt einer ursprünglich geplanten lokalen Schutzlösung mit IT-Tresor, Löschanlage und großer USV im mittleren fünfstelligen Bereich entschied sich die Geschäftsführung auf Empfehlung von opticom für die Migration in ein professionelles Rechenzentrum.

Konzeptbild: Digitaler Migrationspfad von lokalem Server zu Rechenzentrum

Die Entscheidung: Colocation statt Serverraum-Ausbau

Nach eingehender Analyse der Risiken und Kosten empfahl opticom die Verlagerung in ein professionelles Rechenzentrum. Die Geschäftsführung entschied sich für Colocation im DARZ mit eigenem Serverrack – eine Investition, die sich wirtschaftlich als sinnvoller erwies als der weitere Ausbau der lokalen Schutzmaßnahmen.

Dabei blieb die bewährte, persönliche Betreuung durch opticom vollständig erhalten, während die Infrastruktur von den Risiken des Bürogebäudes entkoppelt wurde. Diese vertrauensvolle Partnerschaft besteht bereits seit über 25 Jahren.

Die neue Plattform: Modern, redundant, zukunftssicher

Der Parallelbetrieb von Hyper-V und VMware ermöglichte eine kontrollierte Migration ohne Big-Bang-Risiko. Jedes System konnte einzeln getestet und umgeschaltet werden.

Technische Darstellung: Parallelisierte Server-Migration zwischen zwei Cluster-Umgebungen

Migration mit intelligentem Parallelbetrieb

Statt eines risikoreichen Big-Bang-Umzugs wurde eine schrittweise Migration mit Parallelbetrieb realisiert: Ein VMware-Node und SAN-Storage kamen zunächst zum Kunden ins bisherige Netzwerk, während der Rest der Anlage bereits im Rechenzentrum aufgebaut wurde.

So konnten alle 40 Systeme nacheinander von Hyper-V auf VMware migriert werden – mit ausreichend Zeit für Tests, Abhängigkeitsprüfungen und kontrollierte Umschaltungen. Erst nach Abschluss aller Migrationen erfolgte der finale Umzug ins Rechenzentrum.

Finaler Umzug im geplanten Wartungsfenster

Nach Abschluss der schrittweisen Migration wurden VMware-Node und SAN-Storage an einem Samstagvormittag ins Rechenzentrum umgezogen. Einbau, Inbetriebnahme, umfassende Tests und Wiederanlauf erfolgten komplett im geplanten Wartungsfenster.

Die Downtime betrug ca. 5 Stunden für Umzug, Einbau, Test und Wiederanlauf. Anschließend wurde der HA-Cluster im DARZ in Betrieb genommen und das RZ-Production-Netz an den Firewall-Systemen umgeroutet. Die Migration war damit vollständig abgeschlossen.

Foto: Netzwerk-Switch-Konfiguration mit strukturierter Segmentierung

Mehr als nur ein Umzug: Netzwerksegmentierung inklusive

Das Migrationsprojekt bot die ideale Gelegenheit für eine längst geplante Netzwerksegmentierung. Die Server-Netze wurden von Office- und Benutzer-Systemen getrennt, was die Übersichtlichkeit, den Betrieb und die Sicherheit der gesamten IT-Infrastruktur deutlich verbessert.

So verband das Projekt nicht nur die RZ-Migration mit einer Infrastrukturmodernisierung, sondern schuf auch eine klarere und besser verwaltbare Netzwerkarchitektur für zukünftige Anforderungen.

Reduzierte Abhängigkeit vom lokalen Serverraum
Moderne VMware-Cluster-Plattform mit HPE Servern und QSAN SAN-Storage
Integriertes Veeam-Backup mit NAS-Storage und LTO-Library
Migration von 40 Systemen mit nur 5 Stunden finaler Downtime
Verbesserte Netzwerksegmentierung zwischen Server- und Office-Bereichen
Seit 1,5 Jahren stabiler Betrieb im Rechenzentrum
Bessere Grundlage für Wartung, Erweiterungen und IT-Strategie

Was diese Referenz zeigt

Diese Referenz demonstriert, dass opticom weit mehr als einzelne Technikbausteine liefert. Basierend auf einer über 25-jährigen vertrauensvollen Partnerschaft planen und realisieren wir komplette Infrastrukturveränderungen: von der Wirtschaftlichkeitsberatung über Architektur, Hardware, Virtualisierung, Storage und Backup bis zur kontrollierten Migration und Inbetriebnahme.

Die Kombination aus langjähriger Kundenkenntnis, technischer Expertise und strukturierter Projektplanung mit minimalen Betriebsunterbrechungen macht opticom zu einem zuverlässigen Partner für kritische IT-Infrastrukturprojekte. Ob Colocation, Private Cloud oder lokale Modernisierung – wir finden die wirtschaftlich beste Lösung für Ihre Anforderungen.

Leistungen in Ihrem Colocation-Projekt

Cluster- und Storage-Plattform

opticom betreibt eigene Cluster-, Storage- und Backup-Infrastruktur im DARZ. Redundante Systeme unterstützen hohe Verfügbarkeit und sichere Datenverwaltung.

Firewall und Netzwerksicherheit

Dedizierte Firewall-Verwaltung und IPS-Auswertung schützen Ihre Systeme. Tägliche Analysen helfen, Angriffe früher zu erkennen.

Backup und Disaster Recovery

Regelmäßige SureBackup-Tests sichern die Wiederherstellbarkeit Ihrer Daten. Physische Nähe zum DARZ vereinfacht Recovery-Prozesse.

Schwachstellenmanagement

Monatliche Schwachstellenscans und dokumentierte Remediation unterstützen NIS-2-orientierte Sicherheitsmaßnahmen und Compliance-Anforderungen.

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